Warum wird die Ladeinfrastruktur schwerpunktmäßig in der Innenstadt erweitert?

Die elektrisch betriebenen Carsharing-Fahrzeuge sind die ersten Elektrofahrzeugflotten, die in der ersten Phase der Markteinführung einen Bedarf zum Laden im öffentlichen Raum haben. Das Standortkonzept der angebotsorientierten Phase I orientiert sich an deren Bedarf, ist aber zugleich für alle Elektrofahrzeuge nutzbar. Damit werden auch Anreize für die Erweiterung des Bestands an Elektrofahrzeugen gesetzt.

Die Standorte wurden mit Hilfe des Verkehrssimulationsinstruments ermittelt, das für alle Planungsaufgaben des Straßenverkehrs genutzt wird.

Die Zahl der Lademöglichkeiten, die für die Phase I ermittelt wurde, basiert auf den von den Carsharing-Unternehmen im Jahr 2011/2012 genannten Zielgrößen zum Bestand der E-Carsharing-Flotten.

Im Rahmen der aktuellen angebotsorientierten Ausbauphase werden auch an den für Carsharing attraktiven Standorten weitere Ladepunkte errichtet. Durch den kontinuierlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur im öffentlichen Straßenland, als ergänzendes Angebot zum Laden auf privaten Grund, wird der insbesondere in der Innenstadt steigenden Nachfrage begegnet und der Umstieg auf Carsharing und E-Mobilität attraktiver.

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